futronic Schüttgut
automation in a new dimension

Präzisionsarbeit in der Pneuproduktion

Zeppelin Systems mit Sitz in Friedrichshafen baut komplexe Anlagen für Schüttgüter unterschiedlichster Art. Und futronic in der Rolle des Entwicklungspartners liefert die Steuerungen für einzelne Komponenten. Ein weiteres Beispiel erfolgreicher Zusammenarbeit ist die Modernisierung bestehender und der Neubau von Mischerlinien im Auftrag von weltweit führenden Reifenherstellern.

Im Kern geht es um das innovative Liquid Dosing System (LDS), von Zeppelin neu entwickelt. Das Projekt besteht aus mehreren IBC-Containerstationen mit einem Fassungsvolumen von 3000 Litern, die jeweils die verschiedenen, für die Reifenproduktion erforderlichen Öle enthalten. Wärmetauscher in den Stationsgehäusen erwärmen zunächst Teilmengen der Öle – passen also ihre Viskosität zur Weiterverarbeitung an.

LDS löst eine teils Jahrzehnte alte Technologie ab
Die Stationen der verschiedenen Linien speisen die Dosierzylinder, gewissermaßen das Herzstück des LDS. Die Dosierzylinder haben ein Volumen von je 30 bis 90 Litern und können über entsprechende Ventile bis zu vier verschiedene Öle aufnehmen. Hydraulikaggregate sorgen dafür, dass die Öle in die Mischer und schließlich in den Produktionsprozess eingespritzt werden.

Das Liquid Dosing System von Zeppelin löst eine teils Jahrzehnte alte Technologie ab. Bislang wurden die für den Produktionsprozess erforderlichen Teilmengen gravimetrisch, also nach Gewicht verwogen, und zwar in offenen Ölwaagen. Das LDS hingegen ist ein komplett geschlossenes System, das die Teilmengen in den Dosierzylindern volumetrisch dosiert. Das Resultat: Einfache Handhabung, keine Verschmutzungen, Dämpfe oder Verunreinigungen. Vor allem aber sind die Teilmengen präziser dosiert als bei der herkömmlichen Methode. Außerdem können Flüssigkeiten mit höheren Viskositäten gehandhabt werden als zuvor. In jeder Linie kann zusätzlich eine Recycling-Station mit integriert werden.

System muss präzise aufeinander abgestimmt sein
Natürlich muss das System präzise aufeinander abgestimmt sein, müssen alle Komponenten miteinander kommunizieren. Je Linie gibt es einen Hauptschaltschrank, von futronic-Spezialisten bestückt ausschließlich mit Komponenten von Siemens. Die Software für das LDS stammt von Zeppelin. Die Steuerung ist die Schaltzentrale, hier laufen alle Informationen von den Sensoren zusammen, hier werden die Rezepturparameter aus den Subsystemen verarbeitet und die Aktoren gesteuert.

Kunden profitieren von Erfahrung aus verschiedenen Projekten für die Pneuproduktion
Darüber hinaus verfügt jede Containerstation über einen eigenen Schaltschrank mit Bedieneinheit, eine Stand-alone-Lösung, ebenfalls aufgebaut von futronic. Hier stammt die Software aus Tettnang und gewährleistet, dass an den einzelnen Containerstationen die verschiedenen Öle und Regelparameter etwa für Heizung, Pumpen und Ventile individuell konfiguriert werden können. Die Verkabelung der einzelnen mechanischen und hydraulischen Anlagenkomponenten sowie die Endabnahme der Stand-alone-Einheiten mit Schaltschrank und Elektrik fand bei uns in Tettnang statt, auch das hat sich bewährt.
 
Zeppelin wie futronic verfügen bereits über Erfahrung aus verschiedenen Projekten für die Pneuproduktion. Das ist immer deutlich spürbar in der Zusammenarbeit, davon profitieren auch die Kunden. Gemeinsam wollen wir auch künftig dazu beitragen, dass das so bleibt.


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