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Glaskelche auf Maß

Mit dem „Crack-off Machine Control System“ (FCC) hat futronic ein modular aufgebautes Steuerungs- und Antriebssystem für den Einsatz an rotierenden Absprengmaschinen im Programm. Eine solche Rundläufermaschine ist neben Blas- und Pressmaschine elementarer Bestandteil einer Produktionslinie zur Herstellung etwa von Kelchgläsern. Hier werden die Glaskelche auf Maß abgesprengt, geschliffen, gewaschen und schließlich poliert.

Erprobte Technologien und Komponenten
futronic hat das FCC gemeinsam mit einem langjährigen Partner entwickelt. Das FCC ist sozusagen ein Mischkonzept aus futronics Steuerungen und Antrieben FBC und FPC für die Blas- und Pressmaschinen, die sich schon seit einigen Jahren bewähren. Die futronic-Spezialisten konnten also für das FCC nicht nur auf reichlich Entwicklungserfahrung zurückgreifen, sondern auch auf erprobte Technologien und Komponenten. Dazu zählen etwa ein Jetter Touch-Panel-PC zur Visualisierung der Software am Bedienerterminal oder der Simotion-S120-Achsverbund, ein Motion-Control-System für bis zu 128 Servoachsen pro Maschine, das die Rückspeisung nicht verbrauchter Energie erlaubt.

Präzisionslaser integriert
In der aktuellen Version ist das FCC auf insgesamt 13 Stationen ausgelegt, an denen immer drei Gläser parallel bearbeitet werden – von der Ladestation über den eigentlichen Absprengvorgang bis hin zur Reinigung der Gläser und schließlich der Greifer beziehungsweise Vakuumsauggreifer. Mit modernster CO2-Lasertechnologie wird das Glas abgesprengt. Die dafür zuständige Laser-Einheit mit Glaserkennung sowie drei parallel arbeitende Laserschneider sind steuerungstechnisch komplett in das FCC integriert.

Daten- und Leistungsübertragung per Schleifring
Die Siemens-Simotion-Steuerung ist im Hauptschrank untergebracht. Die Daten- und Leistungsübertragung zum Turmschrank auf dem oberen, rotierenden Maschinenteil erfolgt wie bei Rundläufermaschinen üblich über einen Schleifring. Von dort werden Daten und Leistung etwa an die Ventile und Antriebe für die insgesamt 52 Servomotoren an den 13 Bearbeitungsstationen verteilt. Da der Turmschrank konstruktionsbedingt nur eingeschränkt Raum bietet, brauchte es eine Steuerung, die sich einfach in die Siemens-Technologie integrieren lässt und zudem besonders platzsparend untergebracht werden kann. Daher kommt hier der PSD-Servo-Antrieb von Parker zum Einsatz.


Technische Merkmale des FCC

  • Steuerungs- und Antriebsverbund als Motion Control System für bis zu 128 Servoachsen pro Maschine
  • Visualisierung über leistungsstarken 21,5 Zoll Jetter Panel-PC mit Touchscreen
  • Simotion-S120-Achsverbund mit der Möglichkeit zur Energierückspeisung für maximale Energieeffizienz
  • 52 Servomotoren der Arbeitsstationen über Parker-System im Turmschrank
  • Daten- und Leistungsübertragung per Schleifring
  • Taktung der Maschine über getriebelosen Servo-Direktantrieb (Doppelachsverbund)
  • Integrierte Laseransteuerung für optimalen Absprengprozess und einheitliche Artikelverwaltung
  • Ereignisausgabe über 360°-Balkendiagram auf Visualisierungs-PC
  • Artikelarchiv inklusive Archivierung der Laser-Parameter
  • Online-Anpassung des aktuell produzierten Artikels mit Rückspeicherung ins Artikelarchiv
  • Trendaufzeichnung mit Langzeitarchivierung von Messwerten
  • Spezielles Wartungswerkzeug der einzelnen Aggregate (Servicetool)
  • Möglichkeit zur Fernwartung und Installation von Updates über VPN


Sie wünschen weitere Informationen? Dann nehmen Sie gerne mit unserem Vertrieb Kontakt auf. Einen Artikel, in dem die Entwicklung des FCC sowie die technischen Merkmale und Eigenschaften ausführlich beschrieben werden, finden Sie im (3,1 MB)futronic Journal 2017.

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Stephan Pies
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