futronic Presse
automation in a new dimension

futronic entwickelt neues Auswurfsystem

futronic Vacuum Control System VCS (Symbolfoto)

Kompakte Bauweise: Das VCS kann optional in IS-Maschinen integriert oder an Bestandsanlagen nachgerüstet werden, ist aber auch als Stand-alone-Version erhältlich. (Foto: futronic/Marco Mehl)

Marc Meersschaut, Vertriebsingenieur futronic (Foto: futronic/Lisa Berger)

Vacuum Control System (VCS) erkennt frühzeitig Fehler im Vakuumprozess

Mit dem Vacuum Control System (VCS) hat futronic ein kostengünstiges Auswurfsystem entwickelt, das frühzeitig Produktionsfehler erkennt, die bereits im Vakuumprozess an den einzelnen Stationen entstehen können. Dadurch wird die Anzahl der fehlerhaften Glasbehälter reduziert, die Qualität von Produktion und Produkt signifikant verbessert. Das VCS kann optional in IS-Maschinen integriert oder an Bestandsanlagen nachgerüstet werden. Außerdem ist das VCS als Stand-alone-Version erhältlich.

Die Ansprüche an die Qualität des Produkts Behälterglas sind enorm hoch. Qualität aber muss kontrolliert werden. Das Prinzip ist dabei eigentlich immer das gleiche: Sensoren erkennen automatisch und zuverlässig fehlerhafte Behälter, die Auswurfeinheit sortiert sie präzise aus. Allerdings sind potenzielle Fehlbildungen in der Glasherstellung variantenreich. futronic hat mit dem ASDR-III beispielsweise ein Auswurfsystem im Programm, das Behälter, die zerbrochen oder umgefallen sind, zu eng beieinander stehen oder gar zusammenkleben sowie Scherben und Fragmente identifiziert und vom Transportband bläst. Aussortiert werden darüber hinaus auch Hohlglaskörper, die einen vorgegebenen, frei wählbaren Durchmesser oder andere Toleranzwerte über- oder unterschreiten.

Abweichungen im Unterdruck
Mit dem Vacuum Control System (VCS) hat futronic nun ein kostengünstiges Auswurfsystem entwickelt, das frühzeitig solche Produktionsfehler erkennt, die bereits im Vakuumprozess an den einzelnen Stationen entstehen können. Dazu gehören beispielsweise überpresste Fertigformnähte, sogenannte Flügel, die durch Glassplitter zwischen den Formenhälften verursacht werden, sowie allgemeine Undichtigkeiten im Vakuumprozess. Dabei messen die Sensoren des VCS bei jedem Artikel den Unterdruck und gleichen den Wert mit dem individuell für jede Station definierten Sollwert ab. Bei einer Abweichung sortiert zum einen die Auswurfeinheit den fehlerhaften Glasbehälter umgehend aus. Zum anderen erhält der Bediener eine Meldung, um die Fehlerursache zu identifizieren und zu beheben. Das VCS trägt maßgeblich dazu bei, die Anzahl der fehlerhaften Glasbehälter zu reduzieren – und damit die Qualität von Produktion und Produkt signifikant zu verbessern.

Als Stand-alone-Version nahtlos integrieren
Das VCS ist optional für alle IS-Maschinen, die mit futronics bewährter Maschinensteuerung FMT24S ausgerüstet sind, erhältlich. Außerdem können auch Bestandsanlagen, die über eine FMT24S-Steuerung verfügen, nachgerüstet werden. Das VCS wird dabei als Erweiterung nahtlos in die OT-Software der FMT24S implementiert. Darüber hinaus bietet futronic das VCS als Stand-alone-Version an, die über eine eigene Schnittstelle auch in die Steuerungsinfrastruktur anderer Hersteller integriert werden kann.

Ansprechpartner Presse

René Kius
Unternehmenskommunikation
+49 171 1915263
pr@futronic.de

Pressemitteilung

Text und Fotos stehen Ihnen selbstverständlich kostenfrei zur redaktionellen Berichterstattung über futronic zur Verfügung. Eine werbliche Nutzung der Inhalte ist nicht gestattet. Bei einer Bildveröffentlichung bitte immer den Urheber namentlich nennen.